Neu in der Schweiz


In einem (noch) fremden Land sind die ersten Schritte nicht immer ganz einfach. Viele Dinge funktionieren anders als in der Heimat.

Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne müssen nach der Einreise in die Schweiz aber bereits ein paar weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Zwischen einer unüberlegten und einer durchdachten Planung klafft da schnell eine Lücke von mehreren tausend Franken pro Jahr.

Die wichtigsten Themen haben wir für Sie in aller Kürze zusammengefasst:


Krankenversicherung

Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz ist verpflichtet, sich gegen die Folgen von Krankheit zu versichern. So sieht es der Gesetzgeber vor.

In der Praxis ist dieses Thema aber nicht so schnell erledigt, denn es gilt tausende von Krankenversicherungsmöglichkeiten miteinander zu vergleichen, welche sich in Preis und Leistung sehr stark voneinander unterscheiden. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen eine für Sie passende Lösung zu finden und auch dafür besorgt zu sein, dass die Lösung langfristig attraktiv bleibt; schliesslich ändern die Tarife jährlich!


Quellensteuer

Die Quellensteuer wird bei Personen mit Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz erhoben, welche nicht im Besitz einer Bewilligung C (Niederlassungsbewilligung) sind. Diese Steuer wird monatlich vom Bruttolohn abgezogen. Das Ausfüllen der Steuererklärung entfällt. Soweit der Wissensstand der meisten Einwanderer.

Bei vielen lohnt es sich aber, genauer hinzuschauen. Häufig besteht die Möglichkeit, einen Teil der bezahlten Quellensteuer wieder zurück zu fordern. Obschon Sie keine Steuererklärung ausfüllen, haben Sie ähnliche Abzugsmöglichkeiten wie Schweizer Bürger oder Personen mit einer Niederlassungsbewilligung. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein Finanzkonzept, dass es Ihnen ermöglicht, von diesen Steuergeschenken zu profitieren.

Sozialversicherungen

Das Vorsorgesystem der Schweiz basiert auf drei Säulen. Es sind diese:

  • Die staatliche Vorsorge (AHV): Obligatorische Rentenversicherung mit dem Charakter eines Solidaritätswerkes; sie dient der Sicherung des Existenzbedarfs.
  • Die berufliche Vorsorge (BVG): Alle Arbeitnehmer mit einem bestimmten Mindesteinkommen (CHF 20‘520; Stand 2010) sind automatisch über den Arbeitgeber versichert; Zielsetzung ist die Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards.
  • Die private Vorsorge (3. Säule): Diese wurde als Ergänzung zu den ersten beiden Säulen geschaffen, damit jeder die Möglichkeit hat, zusätzlich zu den ersten beiden Säulen seine Vorsorgesituation zu verbessern. Aufgrund des Sozialabbaus wird der privaten Vorsorge in den nächsten Jahren eine immer grössere Bedeutung zukommen. Wir zeigen Ihnen auf, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Massnahmen Sie ergreifen müssen, um im Invaliditätsfall, nach dem Todesfall eines Familienmitglieds oder auch nach der Pensionierung (finanziell) sorgenfrei leben zu können.
Vermögen und Zinsen

Nicht erst seit der letzten Wirtschaftskrise ist bekannt, dass es sich beim Schweizer Franken um eine eher harte Währung handelt. Diese Tatsache bringt einige Vorteile mit sich. Doch wo Vorteile sind, gibt es bekanntlich auch Nachteile. So ist zum Beispiel das Zinsniveau in der Schweiz – verglichen mit den Nachbarländern – sehr tief.

Somit stellt sich die Frage, wie der „Nachzug des Vermögens“ geregelt werden soll:

  • Ist es sinnvoller, das Geld in der Heimat zu belassen, um von höheren Zinsen zu profitieren
  • Ist das Geld in der Schweiz doch besser (oder zumindest sicherer) angelegt
  • Wann soll ich mein Geld von meiner „Heimatwährung“ in Schweizer Franken wechseln